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World of Yoga – die Mitmachmesse endlich in Berlin

4 Kommentare

Die Werbetrommel unter den Berliner Yogis und Yoginis wurde kräftig gerührt und Alle waren gespannt auf die Yoga-Messe, die nun endlich auch Anfang November in Berlin stattfinden sollte. Und so nahm ich mir einen Tag (alle drei waren nicht zeitlich nicht drin, für mich persönlich aber auch nicht unbedingt notwendig, wie ich später feststellte) und düste am Samstag zum Postbahnhof nach Berlin-Mitte…

1yogaDas Programm las sich wirklich interessant und für jeden, der neue Dinge ausprobieren wollte, war sicherlich etwas dabei: ThaiYogaMassage, Vinyasa Flow, Ashtanga, Acro, PranaFlow, Jivamukti, Kinderyoga, Anusara, YogaWall, Tala, FaszienYoga, Yin, Pranayama, Kundalini, und und und… Über zwei große Etagen des Postbahnhofs waren verschiedene Stände und  große Yoga-Spaces verteilt, wo man in eine Stunde einsteigen konnte. Die Yoga-Sessions waren jeweils auf 45 Minuten beschränkt, was nicht wirklich mit einer vollen Yogastunden vergleichbar war, jedoch völlig ausreichte, um einen Einblick in die jeweilige Richtung zu erhalten…

Schmunzelnd beobachtete ich so manches Mal, wie der Veranstalter den Yogalehrer von hinten eine Tafel zuwedelte, auf der die Restzeit stand (noch 5 Minuten!), der Zeitplan war also recht straff und ich wunderte mich, wie gut man so viele Aspekte in eine Dreiviertelstunde verpacken konnte, aber es ging.yome2

Für mich selbst habe ich in diesen Tag einige Yogarichtungen gepackt, die ich so noch nicht kannte, die mich aber neugierig machten…

So gehörte dazu eine Stunde Faszien Yoga mit der Berliner Yogalehrerin und Physiotherapeutin Lilla Wuttich. Bei Faszien wurde ich hellhörig, da dies eine Thematik ist, die auch im Laufsport sehr aktuell ist und ich war gespannt, wie man mit yogischen Asanas Einfluss auf die Faszien nehmen kann. Eins vorweg: Die Stunde war sehr angenehm, reichte mir jedoch nicht aus. Die Thematik ist  so umfassend, dass ich inzwischen ein wenig mehr in sie eingetaucht bin und demnächst ein Extra-Blog-Post dazu kommt.

Ich rollte meine Matte als nächstes bei Abigail Wick aus, die mit Fresh Cool California Flow eine physisch recht herausfordernde Stunde bot. So recht wollte der Funke bei mir nicht überspringen, diese Klasse war für mich nur athletisch, allerdings glaube ich, dass das Drumherum der Messe mich immer wieder abgelenkt hat. Abigail selbst war sehr cool und sympathisch, so dass ich sicherlich noch einmal in eine ihrer Klassen in Berlin springen werde.

Nicht entgehen lassen wollte ich mir die Stunde von Patrick Broome, der sich in diesem Jahr vom JivamuktiYoga und seinen Begründern distanziert und in München nun ein neues Studio eröffnet hat: Yoga für Alle. Patricks Klassen sind immer randvoll und so war es auch diesmal. Ein allerletztes Plätzchen direkt vorne am Lautsprecher konnte ich für meine Yogamatte ergattern, umso deutlicher hörte ich dann seine Stimme in dem großen Raum 😉messeyo4Begleitet wurde diese Stunde am von Andreas Loh am Piano, was mich gleich im Anschluß an seinen eigenen Stand zog. Die Musik war wundervoll abgestimmt auf die Asanas und so wurde ich neugierig auf mehr:

Andreas Loh gehört zu den bekanntesten Yogalehrern in Deutschland. Er unterrichtet seit Jahren Ashtanga Yoga und ist daneben noch ein grandioser Pianist. Schließlich entwickelte er das Tala Yoga (Übersetzung aus dem Sanskrit: Rhythmus) als eine Form des Yoga, in der die Übungen im Einklang mit dem Atem und der Musik fließen, die er eigens dafür komponiert hat. Wer erleben wollte, welche Wirkung seine Musik haben kann, konnte sich auf der Messe sowohl bei seinen Yogaklassen als auch zwischendurch davon überzeugen: Andreas spielte seine Stücke, während man sich selbst direkt unter das Piano auf seine Matte legen konnte.tala2

Die Akustik war unglaublich, ich legte mir  meinen Schal über die Augen, um mich vom Messegeschehen abzuschirmen und verschmolz sofort mit den Klängen, es war Herz-berührend und eigentlich kaum in Worte zu fassen. Wer in mein Lieblinsstück von Andreas reinhören möchte, welches übrigens erst auf der nächsten CD erscheinen wird, kann hier dies hier tun…

tala Nach den drei völlig unterschiedlichen Klassen war meine Aufnahmebereitschaft erschöpft und so schlenderte ich noch ein wenig über die Messe. Nur zu gern würde ich mir eine persönliche Yoga Wall daheim aufbauen lassen, die Effektivität überzeugte mich schon beim Zuschauen der Übungen, die an dieser Wand möglich sind. Leider jedoch nicht meinen Geldbeutel.

Zum Schluß, bevor ich schon in Richtung Ausgang marschierte, wurde ich auf einen kleinen Stand mit Japanischen Tees aufmerksam. Zum Glück, sonst wäre mir dieser kleiner Schatz entgangen! Kiyora Tee ist ein noch ganz junger Anbieter grünen japanischen Tees, der aus japanischen Bio-Teefarmen stammt. Angetan hat es mir hier eine besondere Sorte von Matcha, welcher mit Kokosblütenzucker ganz leicht gesüßt wird. Normalerweise brauche ich Matcha-Tee keine Süße hinzuzufügen, denn ich liebe den leicht herben, für Matcha-Tee typischen Geschmack. Doch hier ist die Süße wirklich nur unterschwellig und macht den Tee ein wenig lieblicher im Geschmack. Ich denke, dass diese Sorte für all jene, denen traditioneller Matcha zu herb ist, eine echte Alternative ist. Ich habe mich jedenfalls mit Coconut Blossom eingedeckt. Ein Geheimtip!tee

Trotz des straffen Stundenplans haben die Veranstalter des World of Yoga insgesamt eine sehr entspannte Messe auf die Beine gestellt, ich freue mich schon auf die nächsten Jahre und kann allen „Neuyogis und -yoginis“ diese Möglichkeit des Reinschnupperns nur ans Herz legen!!

yome

4 Kommentare zu “World of Yoga – die Mitmachmesse endlich in Berlin

  1. Schade, dass ich wir nicht zusammen „fliegen“ konnten an der Yoga Wall – aber das holen wir nach in meinem Home Studio und vielleicht freut es Dich zu hören, dass es ein „Travel-Kit“ gibt, mit dem Du viele der Übungen abdecken kannst ohne Deinen Geldbeutel zu strapazieren, Ich freu‘ mich auf Dich!

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  2. Hört sich wunderbar an. Wenn es wieder mal stattfindet, muss ich versuchen dabei zu sein.

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