Run and Ommm

running yogini

Iss Vegan- aber behalt es für Dich.

33 Kommentare

quiet!
Etwa 10 Wochen vor den Berlin Marathon habe ich begonnen, mich komplett vegan zu ernähren und war gespannt, ob und wie sich dies auf meine körperliche Leistungsfähigkeit auswirken würde, ob ich durchhalten könnte und wie schwer es allgemein werden könnte.
Die 10 Wochen sind wie im Fluge vergangen, und ich habe mich dazu entschieden, diese Ernährung weiterzuführen, da es mir sehr gut dabei ging.

Fiel die Umstellung schwer? – Eigentlich nicht, es gibt so unendlich viele vegane Rezepte, dass ich im Grunde täglich etwas Neues ausprobieren konnte.
Hatte es körperliche Auswirkungen? – Nein, weder im negativen, noch bis jetzt im positiven Sinn. Subjektiv konnte ich keine großen physischen Veränderungen während des Marathontrainings beobachten. Interessant war lediglich das große Blutbild, welches mir mein Arbeitgeber 2 Tage nach dem Marathon erstellt hat: bessere Werte hatte ich die letzten 15 Jahre nicht.
Habe ich komplett durchgehalten? – In den 10 Wochen war ich streng mit mir, doch ich muss zugeben, manchmal war es eine Herausforderung, zum Beispiel nach einem 11 Stunden Flug etwas Veganes in China zu finden. Heute bin ich da entspannter, ich gebe mein Bestes, aber wenn es mal nicht klappt, ist das so. Ich bin nicht perfekt. Mich vegan zu ernähren macht aus ethischen Gründen einfach großen Sinn für mich und deshalb mache ich weiter.
Doch eine andere Beobachtung beschäftigt mich sehr:
Sobald ich irgendwo vorsichtig erwähne, dass ich mich rein pflanzlich ernähre, schlüpft mein Gegenüber in die Abwehrhaltung. Die Leute argumentieren, diskutieren, bestenfalls fragen sie besorgt nach. Ich vermeide es nun, darüber zu sprechen und gehe der Diskussion aus dem Weg, denn allzu oft kommen Sätze wie:
Diese Modeerscheinung, bist Du jetzt auch ein Hipster?
– Das ist nicht gesund, wo bekommst Du Dein Eiweiß?
– Kein Wunder, dass Du immer dünner wirst
– Wegen unseres Abendessens, was isst Du denn überhaupt noch, was soll ich denn für DICH vorbereiten?
– Entweder konsequent und alles vegan (Schuhe, etc) oder GAR NICHT.
WARUM IST DAS SO?
Warum fühlen sich die Nicht-Veganer in ihrer Ansicht bedroht, argumentieren sofort dagegen? Warum machen sich Menschen, die ich gar nicht kenne, plötzlich Sorgen um meinen Eisenwert?
Als vor kurzem die Grünen den innovativen Vorschlag konzipiert haben, einen allgemeinen Veggie-Tag einzuführen, war die Empörung groß, man fühlte sich seiner Freiheit beraubt. Wo liegt bitte das Problem?
Wissenschaftler von der Universität Pensylvania bieten eine Erklärung* an: Fleischesser hätten das Gefühl, dass Vegetarier sie moralisch verurteilten und fühlten sich zu schlechteren Menschen degradiert. Diese Attacken werden abgewehrt, indem man den Angreifer lächerlich macht oder selbst angreift. Selbst wenn ein Veganer/Vegetarier schweigt, stellt er einen impliziten moralischen Vorwurf dar, auf den man hochsensibel reagiert.
Aha.
Leben und leben lassen ist mein Motto. Und wenn ich freundlich gefragt werde, warum ich auf Fleisch verzichte, freue ich mich über ehrliches Interesse und berichte gerne über die Hintergründe. Ich will nicht belehren oder bekehren, schon gar nicht hitzig diskutieren. Peace und Ommm.
Wie seht Ihr das? Welche Erfahrung macht Ihr? Als Fleischesser, Vergetarier oder Veganer?
 buddha
*(Social Psychological and Personality Science, B.3, S.200, 2012)

33 Kommentare zu “Iss Vegan- aber behalt es für Dich.

  1. die Einstellung gefällt mir;) persönlich bin ich soweit von Veganer Lebensweise weg, wie von meinem wunschgewicht! Ich finde es auch gut mal so ran zu gehen! Viele Veganer suchen aber auch die Diskussion. Den anderen unbedingt von seiner Einstellung überzeugen zu wollen, geht eh schief! Jeder wie er will und ehrlich gesagt gibt’s so einiges leckeres Veganes, trotzdem liebe ich die Vielfalt in beiden Bereichen essen zu können;) wie machst das mit deinem kurzen? Auch vegan? Wenn nicht ist die Herausforderung ja noch größer!

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  2. find ich gut! da ich ein absoluter mäkel-heini bin, würde ich ohne fleischverzehr wahrscheinlich jeden dritten tag das gleiche essen. finde es aber faszinierend, denn je mehr sportler ich kennenlerne, umso mehr werde ich als fleischesser zum exoten. versuche aber auch einmal die woche den no-meat-tag einzuhalten und das schon bevor die grünen es vorgeschlagen haben 😉
    jeder sollte das essen was er will ohne sich rechtfertigen zu müssen

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  3. Leben und leben lassen – auch mein Motto, aber wie bei allem, wenn Menschen verbohrt der Ansicht sind, ihre Art zu leben sei das Ultimative, es überall und bei jeder Gelegenheit an den Mann/die Frau bringen möchten, andere verurteilen, weil sie nicht auf ihrer Linie sind, dann hört es bei mir auf, das gilt für alle Bereiche, nicht nur für Veganer und/oder Fleischesser.

    Anders ist nicht besser oder schlechter, anders ist eben anders, und keiner hat das Recht, den anderen wegen seiner Andersartigkeit zu verurteilen – auch hier das Zauberwort Toleranz !

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    • Vor allem der der letzte Satz hat so viel Tragweite! Besser kann man es nicht sagen.

      Ich bin es auch so leid, mich für das rechtfertigen zu müssen, was ich esse oder eben genau genommen, was nicht. Es wird oft scheinheilig gefragt: wieso. Aber die Antwort interessiert eigentlich gar nicht. Denn meist werde ich schon mit einem ABER direkt nach dem ersten Satz unterbrochen. Interessant finde ich aber, dass es in meinem internationalen Umfeld eher tolerant aufgefasst wird, wie ich mich ernähre, als im unmittelbaren oder hierzulande. Wobei viele Sportler ebenso tolerant sind. Aber das ist natürlich auch nur mein subjektives Gefühl.

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      • Same here, Din!!! Im Ausland ist es tatsächlich entspannter (mein fleischliebendes Heimatland ausgenommen 😉 ), über Veganismus zu sprechen. In der Sportlergemeinde erlebe ich Unterschiedliches, allerdings sind Sportler grundsätzlich offener für neue Ernährungsformen, zumindest informierter.
        Ich bin gespannt, ob diese Thematik mit der Zeit ihre Spannung verliert…
        Schöne Adventstage für Dich!

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  4. Leben und leben lassen finde ich eine super Einstellung dazu.
    Ich versuche mich so zu ernähren, wie es mir gut tut und ich es für richtig halte.
    Das heißt, ich esse zum Beispiel kein Fleisch mehr aus dem Discounter.
    Weniger Fleisch, dafür hochwertige Qualität.
    Mehr Gemüse, weniger Weizenprodukte.
    Vegetarische/vegane Küche bietet einem auch wirklich leckere Sachen. Ganz auf Fleisch verzichten möchte ich allerdings nicht.
    Jedem das seine sozusagen. Und jede Seite sollte Verständnis für die jeweils andere aufbringen.

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  5. Ah, du sprichst mir aus der Seele – aber das kannst du dir ja vorstellen … Zum Beispiel wenn ich in Interviews darüber spreche, und dann unter dem Post angefeindet werde, man hätte mich nicht nach meiner Meinung gefragt. ICH habe nur geantwortet weil ich eben gefragt wurde. Aber ich habe den Kommentator nicht gebeten, das Interview zu lesen. Das ist eine Never Ending-Story.
    Ich bin ab übermorgen 6 Tage auf einem Seminar. Und ich habe jetzt schon keine Lust, mich vor 15 anderen Teilnehmerinnen inklusive Trainerin rechtfertigen zu müssen. Weil ich das fast täglich tue. Weil ich das Seminar zwar beruflich, aber „für mich“ mache.
    Den Punkt den du ansprichst ist nach viereinhalb Jahren Veganismus und gut drei Jahren Bloggen darüber das mit Abstand Schwierigste und Nervigste.

    Btw Thema Eiweiß und Eisen: Ich weiß aus Uniaufzeichnungen, dass ich als Fleischesserin weitaus weniger Eisen und Eiweiß gegessen habe. Und da hat es niemand interessiert 😉

    Weiter so, du machst das toll, auch der Umgang mit deinem Sohn mit dem Thema!

    Viele Grüße
    Katrin

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    • Liebe Katrin, ich danke Dir. Deine Worte zeigen mir jedoch auch, dass man selbst nach einigen Jahren keine dicke Haut gegen solche Sätze entwickelt…
      Ich wünsche Dir ein gelungenes Seminar, ohne Seitenhiebe! Liebe Grüße!

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    • Wir hatten uns ja erst neulich kurz darüber austauschen können. Ich glaube, es ist nicht unbedingt nur der Veganismus, der zu Kontroversen führt. Ich bin Vegetarier, seit nun mehr als 20 Jahren. Esse zumeist pflanzlich und verzichte hier und da auf Lebensmittel, die andere für sich als Hauptnahrungsmittel bezeichnen würden. Das irritiert mindestens genauso wie Veganer zu sein. Ich glaube, es ist wirklich diese Andersartigkeit, die ich für mich mittlerweile gelernt habe, durchweg positiv zu interpretierten, die aber andere verunsichert und abschreckt. Vermutlich ist es diese Unsicherheit, die viele dann zur Rechtfertigung bzw. zur gnadenlosen Abwehr und einem seltsamen Verhalten zwingt. Sprechen möchte ich aber dennoch nicht besonders gern mit anderen darüber. Es sei denn, mit euch 🙂

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  6. Hab mich mal Milch- und Ei-frei ernähren müssen, das war keine Party und hat keinen Spaß gemacht. Da hab ich ungern unterwegs gegessen und war noch weniger in Restaurants, in denen ich keine Ahnung hatte, ob sie alles in Butter brutzeln oder mit Sahne anrühren.
    Essen was man will. Aber Essen kompliziert machen, weil man das geil findet, nervt. Mit Menschen essen gehen zu müssen, die sich vegan „weil halt gesund“ ernähren und dann immer 15 Minuten Geschichte hören wie gesund es ist, wie der Kellner doch grad blöd geguckt hätte und wieviel gesünder es doch ist… boah. Hör mir auf. Iss doch was du magst Kind, aber schwaffel mich nicht zu – denk ich mir.
    Gesund essen geht auch nicht-vegan, geht vegetarisch, geht zuckerfrei, geht sonst wie. Abnehmen geht nicht nur über vegan essen sondern vielleicht auch mit Sport. Andere Lebensmittel entdecken kann man immer, nicht nur wenn man muss. Deswegen bin ich wohl etwas allergisch eingestellt, wenn ich hör „Ja ich ess ja jetzt vegan, näh, und das is sooooo gesund, näh…“ weil es mich nicht interessiert. Jeder isst so wie er will und findet seine eigenen Gründe für seinen Lebensstil. Aber bei aller Liebe lieber Andersesser: Leb dein Leben und schweig darüber.
    Daher liebe Maty: schön, dass es dir damit so gut geht und du gesund bist und zufrieden. Dein „schweig darüber“ kann ich nur grinsend unterschreiben 😉
    P.S.: Ein informativer, unterhaltsamer oder erklärender Blogpost ist kein Breitengeschwätz und vollkommen okay – gern gelesen von mir!

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    • Liebe Bekky, danke für Deine ehrlichen Worte, auf eben diese Argumentation war ich gespannt. Wenn jemand durch Veganismus lediglich seine Person interessanter machen will und diese Lebensweise deshalb ständig unterstreicht, kann ich Deine Aversion gegen diesen Wichtigtuer sogar zum Teil verstehen.
      (Auch wenn mich jedes Tier weniger, das auf einem Teller landet, persönlich freut, egal aus welcher Motivation heraus.)
      Ich glaube, wir beide hätten an einem Tisch jedoch keine Probleme…
      Grüße nach Bayern!

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      • Na klar – am Tisch würd ich das Schnitzel für dich mitessen, damit hab ich kein Problem 🙂
        Und ich würde von mir selbst behaupten mich „gesund“ zu ernähren, auch ohne Verzicht. Es muss schmecken, egal was es ist. Und das esse ich nun einfach dann, egal ob Tier oder Baum.
        Aber Steve hat schon auch recht, bei den Veganern sind oftmals „anstrengendere“ Menschen dabei, die gerne ihre Geschichte anstatt gutes Essen auf dem Tisch ausbreiten – lasst uns Nicht-Veganer doch in Ruhe.
        P.S.: In Japan wird’s lustig für dich als Veganerin, sag Bescheid wenn du Tipps brauchst 🙂

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      • Danke!!! 😀 Ich bin beruflich oft in Tokyo, hab da auch mal gelebt. Inzwischen hat sich dort viel geändert, vegetarische Restaurants findet man in fast jedem Stadtteil, also alles entspannt 😉

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      • Hihi, ich glaub ich hab das als ich damals da gelebt hat bewusst übersehen. Fisch, Fleisch, Okonomiyaki und und und. Ach, ich ess eh alles Japanische. Schmeckt so toll und das Land ist ein Traum. Freue mich, wenn ich es endlich mal schaffe da wieder hinzukommen ❤

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      • Hmmmm, Okonomiyaki hab ich damals gelieeeebt. Und auch sonst die vielen kleinen Schälchen und Kostbarkeiten auf dem Tisch. Eine wundervolle Kultur… Ich kann Dich so verstehen!

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  7. Es gibt Veganer und Veganer.
    Es gibt die coolen Typinnen und Typen wie du, die sich vegan ernähren, darüber sprechen, ihre Meinung zu dem Thema haben und sich aber trotzdem ganz normal mit Leuten unterhalten die anderer Meinung sind.
    Und dann gibt es eben die Veganer, die meinen, dass das was sie machen das einzig Richtige ist und alle „Fleischfresser“ böse Menschen sind. Diese Typinnen und Typen mag ich überhaupt nicht, denn sie lassen keine andere Meinung/Lebensweise als ihre eigene zu.

    Wenn ich überlege wie „schwer“ es Vegetarier noch vor Jahren hatten und wenn ich sehe wie „integriert“ sie jetzt sind, dann denke ich, können die Veganer das auch schaffen.
    Allerdings kommen mir die Vegetarier irgendwie etwas locker und offener rüber als die Veganer.
    Fundamentalismus bringe ich eher mit vegan, als mit vegetarisch in Verbindung.

    Leben und leben lasse…in die eine, wie in die andere Richtung! 😉

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    • Vielleicht wird dieser“fundamentalistische“ Eindruck in einigen Jahren weichen, wenn sich zeigt, dass Veganer genauso harmlos sind wie Vegetarier;-) Auf jeden Fall gebe ich Dir Recht, einfach entspannt an die Sache rangehen, auf beiden Seiten… Gruß!!!

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  8. Hey:) Ja ich teile deine Ansichten da auch, am Anfang rechnet man nicht mit soviel Widerstand bei anderen aber irgendwann reicht es auch:) Außerdem gäbe es genug Dokus die einem die Augen öffnen, aber man muss auch erst mal den Schritt ‚wagen‘ nach welchen zu suchen 😉 xoxo, theberryfairy

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  9. Veganismus ist die notwendige, aber nicht hinreichende Voraussetzung eines friedlichen und gewaltfreien Umgangs mit der Natur, die uns selbst auch miteinschließt

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  10. „Abwehrhaltung“ trifft es gut! Oft genug werde ich gefragt, ob irgendein Essen für mich ok ist, oder was denn bitte für mich aufgetischt werden soll… Da begebe ICH mich dann zugegeben in Abwehrhaltung. 😦 Dabei bin ich weder Vegetarier noch Veganer – versuche einfach nur bewusst zu essen und liebe es neue Zutaten und Gerichte auszuprobieren. Die sind dann völlig „ausversehen“ öfter auch mal vegan, ja! Und lecker!
    (Das bestätigen dann auch die Mitesser – und erfahren erst im Nachgang, was sie da eigentlich genau auf dem Teller hatten 😉 )
    Also warum nicht gleich: „Leben und leben lassen“ !?

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  11. Abwehrhaltung trifft es gut!
    Oft genug werde ich gefragt, ob ein Gericht für mich ok ist, oder was denn bitte extra für mich aufgetischt werden soll, damit ich dann auch mitesse. Klar, begibt man sich da in Abwehrhaltung. Dabei bin ich weder Vegetarier noch Veganer, versuche schlicht und einfach BEWUSST zu essen – und zu genießen, liebe es neue Ideen und Rezepte auszuprobieren. Was dabei herauskommt, ist öfter auch mal vegan. JA! Und lecker!
    Was genau das auf dem Teller war, wird meistens erst nachher verraten – nachdem ich das „Mhhh, lecker!“ einkassiert habe. 😉
    Also warum nicht gleich: „Leben und leben lassen“ !?

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    • Eben, liebe Nolle, auch wenn man kein Vegetarier ist, sich aber besonders clean ernähren will, trifft das auf Argwohn… Komisch nur, dass der vegetarische Part vom Buffet immer zuerst leergefegt wird (weil’s eben lecker ist)… 😉

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  12. Sehr sehr schöner Artikel, liebe Maty! Ich finde es klasse, dass du deine Umstellung ganz heimlich angegangen bist. Ich finde, manches müssen wir auch gar nicht an die große Glocke hängen. Es kommt immer darauf an, ob wir dieses Abenteuer für uns allein gehen wollen oder eben mit anderen unsere Erfahrungen von Anfang an teilen.
    Umso schöner ist es jetzt, deinen Rückblick und deine Learnings zu lesen. Das gibt umheimlich viel Kraft und Inspiration! DANKE! ❤

    Alles Liebe Kristin

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    • Vielen Dank, liebe Kristin!!! ❤ Ja, manchmal fühlt es sich besser an, Dinge nicht an die große Glocke zu hängen…
      Ich bin gespannt, ob sich das irgendwann entspannt.
      Im Moment scheint das Thema wirklich "brisant" zu sein. Schade.

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  13. Das Problem ist ja, dass viele der Vetarier/Veganer, die ich bislang kennengelernt habe, „die Fleischesser“ tatsächlichen moralisch verurteilten und zu schlechteren Menschen degradieren; ganz offen und unverblümt.
    Und das obwohl sie vor nicht allzu langer Zeit selbst (meist sogar relativ viel) Fleisch gegessen haben.

    Wären viele Veganer/Vegetarier nicht so militant in ihrer Art, sondern würden ihre sicherlich nicht ungesunde und durchaus leckere Lebensweise einfach nur als Vorbild leben, könnten sie mit Sicherheit mehr Menschen überzeugen so zu leben, als wenn sie permanent mit der Moralkeule schwingen.

    Ich selbst versuche derzeit bewusster und auch weniger Fleisch zu essen. Ganz drauf verzichten möchte ich aber (vielleicht ja noch) nicht.

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  14. Ich versuche mit meiner Entscheidung Vegan zu leben auch nicht hausieren zu gehen. Wenn man mich ernsthaft fragt, sich dafür interessiert und aufgeschlossen ist gebe ich gerne Auskunft. Diese dummen 08/15 Sprüche blende ich aus und hör gar nicht mehr hin. Solche Leute wird es immer geben, egal was man macht.

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  15. Toller Bericht, genauso verspüre ich es teilweise auch. Aber ich bin erst knappe 6 Wochen dabei und geniesse die neuen Dinge, welche die Umstellung beschert (so viele neue Zutaten) und eigentlich ists mir egal was andere Denken. Ich freue mich den Weg eingeschlagen zu sein, allerdings mache ich es genauso, wenn es mal nicht passt, dann ist das so.

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