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Der Ultratrail Lamer Winkel – Premiere bei der Premiere

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Die tiefsten Gründe auf die Berge zu steigen liegen darin, dass ich die stärksten Erfahrungen nur haben kann, wenn ich bis an den Rand der Möglichkeiten gehe. – Reinhold Messner
Als ich den Anmelde-Button für den ULTRATRAIL Lamer Winkel drückte, war ich komplett unbedarft. Erster kleiner Ultra-Trail in Vorbereitung auf den ZUT Supertrail, im mir vom Karate-Trainigslager gut bekannten Bayrischen Wald, mit wenigen Teilnehmern- sollte passen. Eine gute Gelegenheit, die längere Trail-Distanz ohne Druck auszuprobieren und zu testen, ohne großes Tam-Tam. Mit einigen guten Freunden laufen und den Tag genießen.
Ho. Ho.

Je näher der Tag jedoch rückte, desto mehr hörte ich über den UTLW auf allen Kanälen, die Social Media zu bieten hat: Ultra-cooles Event! Grandiose Erstausrichtung!!! Anmeldeliste geschlossen, Warteliste endlos lang! Top-Läufer am Start! Und und und. Huch, ich wurde nervös. Die Vorfreude war riesig, aber ich knabberte mir die Lippen wund, ob ich mir nicht das Event ausgesucht hatte, das mein erstes DeadLastFinish bedeuten könnte.
Es nützte nichts, ein Zurück gab es nicht mehr, außerdem freute ich mich ungemein, mit meinen Trail-Schwestern Iwi, Kathi und Berenice gemeinsam zu laufen, viele Gesichter, die ich nur von Fotos kannte, endlich zu treffen und eigentlich die komplette Trail-Familie Deutschlands auf einem Fleck versammelt zu sehen.
Die Reise ging also also nach Arrach.
Nach Ankunft gab es deshalb erst einmal ein großes Hallo. Die Pension, die Iwi für uns organisiert hatte, lag 100 Meter vom Startbereich entfernt, hatte entzückende 6-Mann-StockBetten (Trail-Klassenfahrt) und auf dem Flur und in den Zimmern waren im Nu Sporttaschen, Trailschuhe, Stöcke und Kompressionssocken verteilt. Ein Gewusel wie im Ameisenhaufen, überall Lachen und alles Menschen so Gaga wie man selbst, Pardon, vom gleichen Schlag. Herrlich. Die meisten von ihnen gehörten zu den Asics-Frontrunnern und kannten sich bereits sehr gut.  Die Stimmung war genial.utlw16Wir verteilten unsere Sachen also grosszügig auf die Etage und wanderten hinüber zur Startnummernausgabe, wo das Racebriefing stattfinden sollte. Die Starterbeutel erhielten wir in zwei Minuten, das Organisationsteam war einfach gut vorbereitet und die Gruppe der Läufer wirklich übersichtlich.
Für die zwei Rennen (53km mit 2700Hm sowie 13km mit 700Hm) waren insgesamt 500 Läufer gemeldet, aber wenn ich mich umsah und grob überschlug, haben wohl einige auf den Start verzichtet, mir erschien die Zahl niedriger. Kaum hatten wir es uns mit veganem Kuchen gemütlich gemacht, sollte das Briefing beginnen, und hier kam auch schon die zweite positive Überraschung: Es wurde knapp gehalten, das Notwendigste kurz und charmant erwähnt und die Geduld der Anwesenden nicht überstrapaziert. Im Gegenteil, die drei Bürgermeister sorgten mit ihrer guten Laune und ihrem harten „Bayrrrisch“ für allgemeines Schmunzeln und man merkte deutlich, wieviel Herzblut und Begeisterung das gesamte Organisationsteam in das Event legte.
Wir schlenderten also gut gelaunt zurück in unser Haus zurück, machten uns bettfertig und freuten uns auf den nächsten Tag. Nur wer mich kannte, sah, dass ich immer nervöser wurde. Weit und breit war nicht ein einziger Läufer zu sehen (wenn man das so mit Kennerblick erkennen kann – man kann), der nicht zu der Sorte Rakete oder Granate zu gehören schien. Alles Athleten mit neuestem Equipment, ausgedörrten, fettarmen Gesichtern und ganz sicher muskulösen Bergsteigerwaden, die nur darauf warteten, den großen Arber hochzuhechten. Als am Frühtückstisch noch gefachsimpelt wurde, dass die Cut-Off-Zeit bis zum ersten Verpflegungspunkt nicht ohne sei, und man sich zusammenreissen und ein wenig Gas geben müsse, verließ mich endgültig der Mut. Maty, Du bist enttarnt. Du BIST gar keine Trailläuferin, Du wärst gern eine. Sattdessen wirst Du nach 9 km rausgezogen und unter müdem Lächeln zum Ziel gefahren!!
Ulf und Iwi schafften es jedoch irgendwie und irgendwann, mich zu beruhigen und den Alles-Egal-Knopf in meinem Kopf zu drücken.
Nach einer ruhigen und erstaunlich erholsamen Nacht, standen wir also auf, frühstückten gemeinsam und machten uns auf den Weg zum Startbereich. Wie genial, wenn man nur wenige Meter laufen muss…utlw3 Am Start bot sich mir ein Bild, das ich so erwartet hatte: Ra.ke.ten. Gestählt, full equipped und megacool. Kaum jemand nervös, Alle wussten was sie da taten.
utlw5Schnell noch ein paar Bilder und Selfies geschossen, Glück gewünscht, den Rucksack samt Equipment pflichtbewusst vorgezeigt und schon konnte es losgehen. Von uns aus.utlwDer Startschuss ertönte und wir liefen los. Man konnte die Erleichterung spüren und deutlich in den lächelnden Gesichtern erkennen.
utlw9
Ich lief in einem entspanntem Tempo zusammen mit Berenice und Ulf los und wollte eigentlich nur eins: den ersten Verpflegungspunkt in der vorgeschriebenen Zeit schaffen, die 44 Kilometer danach bereiteten mir keinen Kummer mehr. Wahrscheinlich japste ich deshalb schon bei der ersten Steigung los. Mein Kopfkino wollte nicht enden, meine Vermutung erfüllte sich und ich wurde rasch und viel überholt. Selbst Berenice schaute sich erstaunt nach mir um, warum ich denn jetzt schon zurückfiel. Ursprünglich wollten wir beide den Trail komplett zusammen laufen, aber als ich sie davonrennen sah, machte ich ihr nur kurz verständlich, dass sie weiter soll, ich käme allein zurecht. Und da kommt mein Held ins Spiel, denn ebenso eigentlich wollte Ulf den Trail zügig und flott in seinem Rennmodus laufen, erbarmte sich jedoch und beschloss, bei mir zu bleiben und mit mir zu Ende zu laufen, was ich in dem Moment (erste Höhenmeter!) mit einem dankbaren Lächeln quittierte. Ich war so froh! Nicht, dass es allein nicht auch gegangen wäre, aber zu zweit sollten die nächsten Stunden um Welten besser, fröhlicher und entspannter vergehen.
Also auf zu ersten Verpflegungsstelle, und zwar möglichst flott! Tatsächlich schafften wir es, 15 Minuten vor dem Cut-Off anzukommen, meine Angst war also unbegründet. Und dennoch fiel mir ein ganzer Osser-Felsbrocken vom Herzen. Von nun an würde es gehen, die nächste Cut-Off-Zeit war absolut machbar, das wusste ich. Ich trank, ass und entspannte mich. Nach einem kurzen Plausch mit Robert von TrailsTripsRelax , der übrigend ebenso bis zur ersten VP zitterte, liefen wir gestärkt weiter in Richtung Großer Arber. utlw8Uns erwartete der angekündigt härteste und längste Abschnitt dieses Rennens, 15 Kilometer fette Trails entlang des Goldsteiges, eines Wanderweges über zehn Eintausender zum Gipfel des Grossen Arber mit 1456 Metern. Wir sollten nicht enttäuscht werden. Technisch anspruchsvolle Single-Trails, Wurzeln, Felsen, kleine Brocken, grössere Baumstämme, Gras und wieder Wurzeln. Mein Herz ging auf. Es machte endlich Spass! utlw11
Allerdings nur kurz, denn wie schnell das Wetter in den Bergen umschlagen kann, merkten wir nun: Es sog sich zu, wurde kälter, ein Nieselregen begann, bald gefolgt vom heftigen Schauer und schließlich sogar Hagel. Schnell zogen wir unsere Jacken an und ich war dankbar, dass ich mein Langarmoberteil an- und nicht liegengelassen habe. Dennoch waren wir im Nu klitschnass. Der kalte Wind dort oben war noch das i-Tüpfelchen, so dass ich trotz Bewegung wahnsinnig fror. Und während ich die Tropfen von meinem Buff ins Gesicht herunterfallen sah, musste ich tatsächlich in den Ommm-Modus wechseln. Nicht mehr denken, nicht mehr werten, nicht mehr fluchen. Annehmen, beobachten, vorwärts laufen. Laufmeditation, nur kurz unterbrochen durch kleinere Stolperer oder Scherze zur Auflockerung von Ulf und Robert, der zu uns aufgelaufen ist. Es funktionierte, denn obwohl dieser eiskalte Regen mehrere Stunden anhielt, habe ich diesen Abschnitt rückblickend nicht ganz so lang in Erinnerung. Endlich etwas bergab! Robert passierte uns schnell, denn hier merkte ich, wieviel Zeit ich im Downhill verlor: Mir fehlte die Erfahrung oder die Trittsicherheit auf rutschigen Steinen und ich trippelte mehr denn rannte. Wo war mein sandiger Teufelsberg, an dem ich mich auf den Grip meiner Schuhe verlassen konnte? Hier jedenfalls nicht.
Und dennoch lief es, und dennoch hatte ich Spass und genoss jeden Meter. Ulf musste ab und zu auf mich warten und nutze die Zeit für Fotos, Tweets und Online-Wettercheck, ich stampfte tapfer hinterher. Endlich war er da, der Große Arber mit der bekannten Wetterstation. Doch leider hatte der Nebel uns jegliche Aussicht verwehrt. Das war schade, aber die zweite Verpflegungssation mache Alles wett. Es gab Alles, was das Trailerherz begehrt und nirgends schmeckten mir Salztomaten im Wechsel mit veganem Kuchen und Nüssen so gut wie hier. Die Stimmung hier war herzlich, die Menschen trotz der Kälte, in der sie ausharren und auf uns warten mussten, gut gelaunt. Gäbe es noch einen Heizpilz, wäre ich gebieben, aber der eiskalte Wind trieb uns rasch weiter.
Der nächste Cut-Off wartete, diesmal über eine Schotterstrasse, vorbei an einem Anfeuerungskommando mit lautstarker AC/DC-Musik. Die Herren brachten uns so zum Lachen, dass ich wohl die Konzentration verlor. Kurze Zeit später rutschte ich mit meinem Stock über einen glatten Stein und rammte mir diesen in den linken Knöchel. Autsch! Wie bescheuert kann man denn sein? Ausgeknockt durch den eigenen Laufstock. Ich schaute besorgt runter und sah, wie sich das Blut mit dem schlammigen Dreck vermischte. Wenigstens versiegte die Wunde so rasch, und saubergemacht wird es erst im Ziel. Ulf selbst hatte vor mir auch einen Zusammenstoss mit einem Felsen („ich wollte ihn Dir wegkicken“- ist klar) und eine offene Wunde am Knie. Somit setzten wir beide unseren Lauf ein wenig lädiert fort, aber keinesfalls schlechter gelaunt. Die Trails wollten genossen, gerockt, gelaufen werden! Meine anvisierten unter acht Stunden waren mittlerweile im Gipfel des Arbers verblieben, aber gefinisht würde heute noch.utlw14
Wieder trafen wir Robert und wieder liefen wir ein Stück gemeinsam. Das machte Laune, denn das Kichern und Lachen lenkte vom Schmerz und von der beginnenden Müdigkeit ab. Wir waren schon ein nettes Dreiergespann: Der Riese, der Geduldige und das humpelnde Weib. So yeah. Auf zur VP 3 bei Kilometer 34!
Doch auf dem nächsten Downhill war Robert wieder verschwunden und nun sollten wir ihn nicht mehr einholen, wir liefen zu zweit weiter. Da uns lange Zeit niemand mehr überholt hatte, machte sich in mir das schlechte Gefühl breit, dass wir die letzten sein mussten! Eigentlich waren wir schon ewig einsam unterwegs, niemand war zu sehen. Das war bitter. Letzte war ich noch nie. Zaghaft fragte ich die Herren bei der Verpflegungsstelle, ob schon abgebaut wird, aber mit einem Lächeln versicherte man mir, dass noch etwa zwanzig Läufer hinter mir seien. Na bloß gut!
Als nächstes sollte der Anstieg zum Zwercheck über stark verwurzelte und verblockte Trails führen, wir konzentrierten uns und wurden still. Dann ein steiler Downhill gefolgt von einer fast 5 km langen Schotterstrasse. Hier konnten wir endlich wieder in einen Laufschritt fallen, der zwar nicht rasant, aber wenigstens gleichmäßig war. Das tat gut. Und dann, endlich, der letzte lange Anstieg vor uns zum Grossen Osser. Letzte Reserven sammeln und hoch, eine VP erwartetete uns am Gipfel noch. Gäbe es einen Wettbewerb, diese Verpflegungsstelle hätte wohl gewonnen, obwohl alle herzallerliebst waren. Hier wurden wir mit Applaus erwartet, es wurde fotografiert, angefeuert, Mut gemacht. Auffi, die letzten neun Kilometer warteten! Ich schlang die letzten Tomaten hinunter und freute mich auf das Ziel wie ein Honigkuchenpferd.
Wir passierten eine kleine Kirche und da kam er wie aus dem Nichts: Der Holy Trail. Noch einmal anspruchsvoll, da aufgrund der Wurzeln gefährlich, aber dennoch ganz besonders: der weiche moosige Boden war eine Wohltat für die Knochen (So müssen sich HOKAS anfühlen), es hatte fast etwas märchenhaftes, wenn nicht das Schild uns zum Prusten gebracht hätte:utlw13
Ein letzter steiniger Downhill, wir passierten den Ziegenpeter, der sich mir auf dem ersten Kilometer noch vorgestellt hatte, er zögerte, ob er uns vorbeilassen wollte, ja-nein-doch, dann kam eine große Wiese, die wir überqueren mussten und endlich liefen wir auf Lam zu. Ich sang das Heidi-Lied laut vor mich hin, um mich auf etwas anderes als die müden Knochen zu konzentrieren. Doch da waren auch schon die ersten Zuschauer im Ort. Sie klatschten Beifall und wir grinsten breit. Der Einauf zum Ziel ist einfach nur toll gemacht, die Leute klatschen, wir rennen gemeinsam durch die Strasse auf die Ziellinie zu, der König und die Königin vom Bayerwald, Dreifach-Yeah, Baby!utlw zielAls ich dann noch sah, dass Yvi und Sascha auf uns im Ziel warteten, anstatt wie die Anderen unter der heissen Dusche zu stehen, floss ein Glückstränchen. Der erste Ultratrail ist nach 9:31 h geschafft, und ich war nicht die Letzte. Puh.
Was habt Ihr für ein grandioses Rennen auf die Beine gestellt, großen Respekt an die Organisation!! Dieser Ultratrail wird die Trailgemeinde begeistern und viele Fans gewinnen. Ich rate bloß, die Anmeldung für das nächste Jahr schnell zu tätigen, die Liste wird fix voll sein, ich tippe auf, so, 10 Minuten…
Danke, Ulf, für Deinen Support und Deinen lieben Zuspruch unterwegs, einfach für Alles. Schön, dass es Dich gibt! Ich buche Dich jetzt schon für den ZUT, Team Trail&Ommm 😉
Und tausend Dank an Benjamin Sperl, der nicht nur ein toller Fotograf ist (die meisten Bilder hier hat er mir zur Verfügung gestellt) sondern nebenbei auch noch den ersten Platz im Osser Riesen (13km) gemacht hat. Hut ab! Auch meine Kathi stand beim Osser-Riesen auf dem obersten Podiumsplatz, Du bist so unglaublich schnell, Kathi! Yvi und Bere finishten knapp über 7 Stunden, grandios! Aber auch Andrea, Niels, Hendrik, Fabi, und Co. finishten lässig, Glückwunsch! Ich hoffe, dass wir uns im nächsten Jahr wiedersehen!
utlw15

15 Kommentare zu “Der Ultratrail Lamer Winkel – Premiere bei der Premiere

  1. Du hast das perfekt gemacht, ich hab nur ein wenig aufgepasst, gescherzt und geholfen und mit richtig eingestellten Stöcken wird der Supertrail ein super Trail&Ommm ❤

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  2. Yeahhhh, Glückwunsch. War wirklich nice. Man sieht sich ja bald an der Zugspitze wieder. Da hoffe ich aber in deinem Sinne nicht auf dich aufzulaufen. Starte beim 100er 🙂

    Bis bald
    LG
    Robert

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  3. Schöner Bericht:-) Beim Durchlesen musste ich gleich an die Cut-Off Zeit vom morgigen Trail-Wettkampf im Tessin denken, die wird für mich eine grosse Herausforderung. Gratulation zum ersten Trail-Ultra.

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  4. Schöner Bericht, der Lust macht auf neue Läufe!

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  5. Yeah, geile Sache!
    Vielen Dank fürs mitnehmen…
    …bis nächstes Jahr! 😉

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  6. Wie wunderbar, auch wenn es hart war. Glückwunsch zum Ultra-Trail! Wow, wie toll sich das anhört. Viel Spaß ab Freitag!

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  7. Hallo Maty, super Bericht, endlich schreibt mal keine Rakete („es war hammerhart, aber ich war stärker“) sondern eine ganz „normale“ Trailläuferin, die sich über Cut-offs Gedanken macht und den hinteren Teil des Feldes erlebt hat. Danke!

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  8. Pingback: UTLW Klappe die Zweite – weil`s so schön war gleich nochmal | Run and Ommm

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