Run and Ommm

running yogini

Sommerpause

8 Kommentare

Sommerpause.

„Sommerloch, das. Arme Zeit während der sommerlichen Ferienzeit; Saure-Gurken-Zeit.“ Aha.

Das Jahr bisher? Intensiv. Voller Eindrücke. Aufreibend, aber auch Kraft spendend. In persönlicher, aber auch sportlicher Hinsicht.

Ich habe meine ersten beiden Trail-Ultraläufe gefinisht, und das in einer umwerfenden Landschaft, zusammen mit besonderen, mir wichtigen Menschen. Das Durchlaufen dieser beiden Ziellinien bereitet mir heute noch Gänsehaut.Z19

Nicht zuletzt darum, da 2015 das wohl trainingsärmste Jahr meines Lebens war. Ein- bis zwei Mal in der Woche durch den Wald traben, dabei gedankenverloren Lebenspläne basteln, kann und darf man nicht Training nennen. Aber auch das, und vielleicht besonders das ist Laufen für mich: Uhr aus, pace nicht beachten, Landschaft geniessen und aufsaugen:

Z14Bringt keine Schnelligkeit, spreichert aber Glücksmomente ab, und daraus kann man später zehren.

Z13Dank unterhaltsamer und motivierender Worte meines Teampartners ❤ unterwegs, meiner einigermaßen stabilen Mitte durch das allabendliche yogeln und des unter Insidern bekannten Trailflashs konnte ich während der Wettkämpfe weiterlaufen, auch wenn meine Beine schrien: Hey, wir sind in den letzten Wochen noch keine 26km weit gelaufen, wie zur Hölle kommst Du jetzt auf 60????

So. Nun wollte ich aber auch realistisch bleiben und musste meine hochgesteckten Pläne herunterschrauben: Mein Saisonhighlight Squamish50? Runtermelden auf 23, wenn auch mit brennendem Herzen. Und für die nächsten Jahre die doppelte Version planen: Squamish 50/50…

Eine Plantar-„Fuck“citis erlaubt mir ebenso kein vernünftiges Marathontraining, so dass ich meinen geliebten Berlin Marathon entweder als entspannten Longrun genießen werde oder aber all die Freunde auf der Strecke mit Muffins und RedBull versorge (Geheimrezept).

Was also tun mit dem sportlichen Sommerloch?

*Anfeuern, anfeuern, anfeuern!!!!  Sich über die sportlichen Leistungen der Liebsten freuen, an der Strecke warten, mitfiebern, mitfeiern. Macht gute Laune und motiviert.

Z2

*die Familie ins Auto packen und raus: Ans Meer, in die Berge, in die Natur. Lachen, den Augenblick genießen, dankbar sein. Dass Alles gut ist, wie es ist. Und der Rest sich fügt. Z9

Z8

Z5* Phone aus, Internet raus, im Moment bleiben und reflektieren: Sportliche Leistungen kommen zurück, sportliche Höhepunkte kommen wieder. Der Körper ist dankbar fürs Sommerloch. Und die Seele auch.

Z12

Z11*2016 planen. Planen und Träumen motiviert, Vorfreude setzt Endorphine frei. Transalpine, UTMB, Transvulcania, … soviele wundervolle Rennen stehen auf meiner Bucket-Liste. Daneben Yoga als alltäglicher Begleiter. Und Achtsamkeit.

Und nicht zuletzt Dankbarkeit, dass wir uns auf unseren Körper verlassen können, immer und immer wieder. Wenn der Geist nur will;-).

Ich wünche Euche einen fantastischen Restsommer!

 

8 Kommentare zu “Sommerpause

  1. Ach, Squamish!
    Ich werde es dieses Jahr vermissen und hoffe umso mehr auf geniale Bilder und Eindrücke von dir.

    Viel Glück, alles Gute und unvergessliche Momente in Squamish, BC!

    Gefällt mir

  2. Plantar-*Fuck*citis klingt lustig, ich weiß aber, dass sie das nicht ist :-/. Aber auch da kommst Du durch, hoffentlich schneller als gedacht.
    Ich habe dieses Jahr den HH Marathon wegen umzugsbedingten Trainingsmangel sausen lassen und ihn trotzdem an der Strecke genossen. Ich bin nach der Pause stark zurück gekommen.

    Ich(Wir) freue(n) mich(uns) drauf Dich auf oder an der Strecke zusehen.
    Fühl Dich gedrück!

    Gefällt mir

  3. Dankbar sein, dass alles gut ist…der Rest fügt sich. Danke für diesen Satz ❤ Das war genau der Satz, der mir gefehlt hat meine liebe Maty.

    Gefällt 1 Person

  4. Bin jetzt erst dazu gekommen den Beitrag zu lesen. „live the moment – leave the phone“ ist heutzutage wichtiger geworden als man glaubt. Je mehr man darauf achtet, kommt einem Stadt wie ferngesteuert vor… // Danke fürs anfeuern beim Mauerweglauf!

    Gefällt mir

    • wie wahr, Olli… idiotisch, wie viele im Alltag nur noch aufs Phone starren. Aber es ist nicht so leicht, sich da völlig frei zu machen. Ich versuche es (neuer Vorsatz) in Zukunft, Achtsamkeit hilft dabei… Grüße!

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s