Run and Ommm

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Achtsamkeit. Zwischendurch und nur mal so.

 

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Du rennst im Wald auf Deinem Trail, spürst Nichts anderes als die kalte Luft, siehst Nichts anderes als die Bäume um Dich herum, die Dir den Weg zeigen. Du siehst all die verschiedenen, einzigartigen Bäume. Manche sind gebogen und schief, manche kerzengerade, fast stoisch. Manche sind kahl und knorrig, manche blühend und immergrün. Manche sind was-auch-immer. 

Du schaust auf diese Bäume und erlaubst ihnen, Alles zu sein. Du siehst und verstehst irgendwie, warum sie so sind. Du verstehst, dass der eine nicht genug Licht bekommt, und sich deshalb in diese Richtung dreht. Du  verstehst es und wirst nicht emotional deswegen, Du lässt ihn so sein, wie er ist. Du erlaubst es, lässt es zu. Du bist so dankbar, dass es diese Bäume gibt, jeder besonders auf seine Weise. 

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Und dann verlässt Du den Trail und es kommt wieder der Moment, an dem Du auf Menschen triffst. In dieser Sekunde verlierst Du das Alles wieder. Ununterbrochen sagst Du Dir: „Der ist zu….., sie ist so…..!“ Dein wertender, verurteilender Geist ist wieder da.

Wir könnten üben, Menschen im Geist in Bäume zu verwandeln. Was bedeutet, ihre Existenz einfach zu schätzen. Und ihre Art, einfach so, wie sie sind.

(inspiriert von Ram Das)

Habt eine wundervolle Woche!!! Eure Maty

 

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Up-side-down: verflixte Herausforderung Handstand

Do one thing a day that scares You“ steht in fetten Buchstaben auf einem Poster, das seit Jahren in meinem Badezimmer hängt. Guter Ort, schaue ich doch da täglich minutenlang drauf, und irgendwann setzt das Unterbewusstsein Befehle einfach so um, man muss sie nur oft genug wiederholen. Weiterlesen


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Run & Ommm in San Francisco

Da San Francisco nach dem bergigen Halbmarathon im letzten Jahr und einigen guten Trailläufen in Sausolito eindeutig zu meinen Lieblingsstädten weltweit gehört, requeste ich, wann immer es geht, dieses Ziel in Kalifornien und entdecke jedes Mal neue Ecken.

Im Januar war es nun wieder soweit. Ich konnte den Flug ergattern und freute mich auf ein neues Highlight, denn eine in der Yogaszene recht bekannte Lehrerin war in der Stadt und es erwartete mich eine herausfordernde Stunde bei ihr. Weiterlesen


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Ins 2015 hineinmeditieren – warum nicht?

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Die Zeit zwischen den Jahren, inmitten der Weihnachts-, Jahreswechsel- und Jahresresümee-Hysterie nutze ich meist, und dieses Mal ganz besonders, um mich zurückzuziehen, durchzuschnaufen, die Dinge sacken zu lassen und sie von aussen zu betrachten. Das ist der beste Moment, das Meditationskissen zu entstauben und endlich wieder regelmäßig zu „sitzen“. Weiterlesen


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World of Yoga – die Mitmachmesse endlich in Berlin

Die Werbetrommel unter den Berliner Yogis und Yoginis wurde kräftig gerührt und Alle waren gespannt auf die Yoga-Messe, die nun endlich auch Anfang November in Berlin stattfinden sollte. Und so nahm ich mir einen Tag (alle drei waren nicht zeitlich nicht drin, für mich persönlich aber auch nicht unbedingt notwendig, wie ich später feststellte) und düste am Samstag zum Postbahnhof nach Berlin-Mitte…

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Travel & Ommm: Jivamukti Yoga in New York City

Die Stunden, die mir beruflich in der Stadt New York zur freien Verfügung bleiben, sind meist begrenzt. Meist falle ich, die Uniform schnell abgeworfen, übermüdet ins Hotelbett. Selten lockt mich noch ein gemeinsamer Feierabendcocktail in einer  Bar mit dem Rest der Crew. Meist ist der Flug ziemlich anstrengend gewesen, mein Körper schreit nach Schlaf und ich liebe es außerdem, in den ganz frühen Morgenstunden der Stadt beim Aufwachen zuzusehen.

Ich folge in den Staaten fast immer meinem Morgenritual: Kaffee in die Hand, nach unten tapsen und sobald die Sonne aufgegangen ist, eine Laufrunde starten. So lassen sich die besten Ecken und Straßen entdecken, ich habe meinen Run schon morgens erledigt und es bleibt anschließend noch genug Zeit für Yoga, Frühstück und anderes.  Weiterlesen