Run and Om

running yogini


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Kannst Du 10 Tage lang Stille aushalten? Warum *einfach* nicht so leicht ist.

Kannst Du Dir vorstellen, 10 Tage lang zu schweigen und in dieser Stille zu verweilen? Mehr noch, diese Stille, die um Dich herum herrscht, auszuhalten und diszipliniert an Deiner Meditationspraxis arbeiten, die bisher im Alltag mehr oder weniger untergegangen ist?

Einige Jahre ist es nun her, dass ich einfach so ins kalte Wasser gesprungen bin, was meinem Wesen so eher nicht entspricht. Ohne mich vorher wirklich zu informieren, bin ich damals Hals über Kopf in ein Flugzeug gestiegen und wollte zwei Wochen lang auf einer Insel nur meditieren.

Während ich diese Zeilen hier schreibe, bin ich kurz vor dem Aufbruch in eine neue Mediationswoche, bei weitem nicht so streng und diszipliniert wie damals, und doch tauchen gerade jetzt unentwegt Bilder von diesen Tagen wie ein Flashback vor meinen Augen auf. War ich nur neugierig und mutig? Oder nur naiv? Ja und Jaaaaa! Und dennoch war es eine Erfahrung und auch ein Abenteuer, das mir im Nachhinein so viele Aha-Erlebnisse beschert hat, die ich mit Dir nun teilen möchte, sofern Du das möchtest:  Weiterlesen


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Achtsamkeit. Zwischendurch und nur mal so.

 

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Du rennst im Wald auf Deinem Trail, spürst Nichts anderes als die kalte Luft, siehst Nichts anderes als die Bäume um Dich herum, die Dir den Weg zeigen. Du siehst all die verschiedenen, einzigartigen Bäume. Manche sind gebogen und schief, manche kerzengerade, fast stoisch. Manche sind kahl und knorrig, manche blühend und immergrün. Manche sind was-auch-immer. 

Du schaust auf diese Bäume und erlaubst ihnen, Alles zu sein. Du siehst und verstehst irgendwie, warum sie so sind. Du verstehst, dass der eine nicht genug Licht bekommt, und sich deshalb in diese Richtung dreht. Du  verstehst es und wirst nicht emotional deswegen, Du lässt ihn so sein, wie er ist. Du erlaubst es, lässt es zu. Du bist so dankbar, dass es diese Bäume gibt, jeder besonders auf seine Weise. 

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Und dann verlässt Du den Trail und es kommt wieder der Moment, an dem Du auf Menschen triffst. In dieser Sekunde verlierst Du das Alles wieder. Ununterbrochen sagst Du Dir: „Der ist zu….., sie ist so…..!“ Dein wertender, verurteilender Geist ist wieder da.

Wir könnten üben, Menschen im Geist in Bäume zu verwandeln. Was bedeutet, ihre Existenz einfach zu schätzen. Und ihre Art, einfach so, wie sie sind.

(inspiriert von Ram Das)

Habt eine wundervolle Woche!!! Eure Maty

 

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Ins 2015 hineinmeditieren – warum nicht?

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Die Zeit zwischen den Jahren, inmitten der Weihnachts-, Jahreswechsel- und Jahresresümee-Hysterie nutze ich meist, und dieses Mal ganz besonders, um mich zurückzuziehen, durchzuschnaufen, die Dinge sacken zu lassen und sie von aussen zu betrachten. Das ist der beste Moment, das Meditationskissen zu entstauben und endlich wieder regelmäßig zu „sitzen“. Weiterlesen