Run and Ommm

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Feet up, alle Mann! – Warum ein einfaches Tool Deine Welt auf den Kopf drehen kann

Im Yoga bin ich Puristin. Die gleiche Matte seit Jahren, eine Decke, manchmal ein Block. Ich kehre gerne und immer wieder zu den klassischen Asanas zurück, auch wenn ich die letzten zwei Jahrzehnte viele Yogarichtungen ausprobiert habe und immer offen für Neues bin.

Vielleicht bin ich ein wenig zu skeptisch, aber Dinge, die Yogis vor tausend Jahren nicht brauchten, um Samadhi zu erlangen (Yogasocken, Mattensprays, Matten mit Hilfslinien, führe endlos fort…), haben es bei mir schwer.

Aus diesem Grund ist mir der Kopfstand-Hocker, den es nun schon seit einigen Jahren auf dem Markt gibt, zwar nicht entgangen, mehr als ein anerkennendes Schnalzen für die an sich gute Idee hat er jedoch von mir nicht erhalten. Weiterlesen


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Up-side-down: verflixte Herausforderung Handstand

Do one thing a day that scares You“ steht in fetten Buchstaben auf einem Poster, das seit Jahren in meinem Badezimmer hängt. Guter Ort, schaue ich doch da täglich minutenlang drauf, und irgendwann setzt das Unterbewusstsein Befehle einfach so um, man muss sie nur oft genug wiederholen. Weiterlesen


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Run & Ommm in San Francisco

Da San Francisco nach dem bergigen Halbmarathon im letzten Jahr und einigen guten Trailläufen in Sausolito eindeutig zu meinen Lieblingsstädten weltweit gehört, requeste ich, wann immer es geht, dieses Ziel in Kalifornien und entdecke jedes Mal neue Ecken.

Im Januar war es nun wieder soweit. Ich konnte den Flug ergattern und freute mich auf ein neues Highlight, denn eine in der Yogaszene recht bekannte Lehrerin war in der Stadt und es erwartete mich eine herausfordernde Stunde bei ihr. Weiterlesen


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World of Yoga – die Mitmachmesse endlich in Berlin

Die Werbetrommel unter den Berliner Yogis und Yoginis wurde kräftig gerührt und Alle waren gespannt auf die Yoga-Messe, die nun endlich auch Anfang November in Berlin stattfinden sollte. Und so nahm ich mir einen Tag (alle drei waren nicht zeitlich nicht drin, für mich persönlich aber auch nicht unbedingt notwendig, wie ich später feststellte) und düste am Samstag zum Postbahnhof nach Berlin-Mitte…

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Travel & Ommm: Jivamukti Yoga in New York City

Die Stunden, die mir beruflich in der Stadt New York zur freien Verfügung bleiben, sind meist begrenzt. Meist falle ich, die Uniform schnell abgeworfen, übermüdet ins Hotelbett. Selten lockt mich noch ein gemeinsamer Feierabendcocktail in einer  Bar mit dem Rest der Crew. Meist ist der Flug ziemlich anstrengend gewesen, mein Körper schreit nach Schlaf und ich liebe es außerdem, in den ganz frühen Morgenstunden der Stadt beim Aufwachen zuzusehen.

Ich folge in den Staaten fast immer meinem Morgenritual: Kaffee in die Hand, nach unten tapsen und sobald die Sonne aufgegangen ist, eine Laufrunde starten. So lassen sich die besten Ecken und Straßen entdecken, ich habe meinen Run schon morgens erledigt und es bleibt anschließend noch genug Zeit für Yoga, Frühstück und anderes.  Weiterlesen


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Yoga 4 Runners and Athletes

In der Vorbereitung meines Boston Aufenthalts in dieser Woche bin ich beim Stöbern nach Yogaschulen auf eine interessante Klasse gestossen: Yoga for Runners and Athletes. Da ich die Yogaschule Back Bay Yoga bereits kannte und in guter Erinnerung behielt, schnappte ich mir meine Matte und lief gleich nach meinem Morgenlauf direkt dorthin. Weiterlesen


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Real Men do Yoga – oder nicht?!

namaste bitches

Ich bin tief überzeugt, dass regelmässige Yoga-Praxis nicht nur mental und psychisch, sondern auch körperlich einen positiven Einfluss auf den Praktizierenden ausübt und besonders Athleten davon profitieren können. Und dennoch ist der Anteil an Männern in den Yogastunden eher gering, ich würde ihn, je nach Yogastil, bei unter 10% beziffern. (Dies ist in den USA anders, wie ich staundend bemerkte, dort wagen sich wesentlich mehr Männer in die Yoga-Classes). Wenn ich in meinem Bekanntenkreis von herausfordernden Yoga-Stunden schwärme, nach denen im Anschluss gefühlt jeder Muskel meines Körpers vor Anstrengung zittert, kommt oftmals ein „Ja, glaub ich Dir… Aber dieser Esoterik-Quatsch ist einfach Nichts für richtige Männer.“  Also steckt offensichtlich immer noch dieses Vorurteil in den Köpfen, dass Yoga unabdingbar in einen Topf geworfen muss mit Räucherstäbchen, gebetsartigen Gesängen und minutenlangem Verharren im Lotussitz bei gleichzeitigem Ommmm. Dabei ist Yoga so vielseitig in den verschiedenen Stilrichtungen, dass jeder, meiner Meinung nach, SEINE Yogaklasse finden könnte. Weiterlesen